Frankfurt Lab

Programm

Eintritt frei, keine Reservierung erforderlich

ORT:
Frankfurt LAB, Schmidtstraße

DAUER:
gesamt ca. 3 Stunden, je Workshop 60 Minuten

SPRACHE:
CHI, DEU/ENG Übersetzung

China Box

Installation von Yinfu Gao
F°LAB Festival

Eintritt frei, keine Reservierung erforderlich

ORT:
Frankfurt LAB, Schmidtstraße

DAUER:
gesamt ca. 3 Stunden, je Workshop 60 Minuten

SPRACHE:
CHI, DEU/ENG Übersetzung

„China Box“ ist ein künstlerisches Projekt mit Essen und Erzählungen. Die Takeaway-„China Box“ wird dabei als kulturelles Objekt untersucht und mit Stimmen aus der chinesischen Diaspora in Hessen verknüpft.
Neun chinesischsprachige Menschen aus Hessen – verschiedene Generationen, verschiedene Lebenswege – haben ihre Migrationsgeschichten und Alltagserfahrungen geteilt. Ihre Erzählungen sind nun in neun Story Boxes eingegangen. Besucher*innen können diese Boxen öffnen, ihre Geschichten lesen und ihren Stimmen lauschen.

Neben der Story Box wird an beiden Tagen kontinuierlich gekocht und gegessen: eine offene Einladung, gemeinsam am Tisch zu sitzen.
Die Installation hält zusätzlich drei besondere Events bereit, die jeweils die Verbindung zwischen Essen und Bedeutung auf eigene Weise erkunden:

Kit lädt zu „恰流水席“ – A Feast That Never Sits Still ein: einer Essensform, die auf chinesischen Dorffesten entstanden ist. Fremde und Bekannte sitzen zusammen an langen Tischen, Gäste kommen und gehen in Wellen, die Gerichte fließen in ununterbrochener Folge auf. Im Garten und im Foyer des Frankfurt LAB werden zwei solcher Tische entstehen, an denen man mit Schüssel in der Hand zwischen den Gerichten wechseln kann. Kits reichhaltiges Menü ist dabei auch eine Einladung zum Nachdenken: Was gilt eigentlich als „authentisch chinesische Küche“ – und wer entscheidet das?

Sichi veranstaltet den „不幸运饼干“ – Unlucky Cookie Workshop: eine Umkehrung des bekannten Glückskekses. Statt weiser Lebensweisheiten stecken hier andere Botschaften drin. Gemeinsam mit Sichi werden die Teilnehmenden ihre eigenen Unglückskekse herstellen – und gemeinsam fluchen.

Yinfu lädt zu 故事盒子:爱我,你怕辣吗? – Story Box Workshop ein. Für das Projekt China Box hat sie chinesische Einwanderinnen und Einwanderer befragt, die in Hessen leben und arbeiten — mit ganz eigenen Gründen und Wegen nach Deutschland zu kommen. Aus ihren Geschichten sind neun Story Boxes entstanden, deren Baupläne der Form der China-Box-Imbissschachtel folgen. Unter Yinfus Anleitung werden die Teilnehmenden eingeladen, Schritt für Schritt die bedruckten Papierbögen zu dreidimensionalen Boxen zu falten, bis daraus eine Story-Box-Installation entsteht.

Dabei öffnet auch Yinfu ihre eigene Story-/Food-Box — mit „spicy chicken feet“, einem Snack aus ihrer Heimat, erzählt sie ihre eigene Geschichte. Wer mutig ist, stellt sich nebenbei der Spicy-Chicken-Feet-Challenge (Don’t say we didn’t warn you!).

 

03.10.2026:

16.00 Uhr: A FEAST THAT NEVER SITS STILL mit Ling-Kit

17.00 Uhr: UNLUCKY COOKIE Workshop mit Sichi Li

18.00 Uhr: STORY BOX Workshop mit Yinfu Gao

 

04.10.2026:

13.00 Uhr: STORY BOX Workshop mit Yinfu Gao

14.00 Uhr: A FEAST THAT NEVER SITS STILL mit Ling-Kit

15.00 Uhr: UNLUCKY COOKIE Workshop mit Sichi Li

Credits

Version F°LAB Festival:

Regie, Produktion, Performance: Yinfu Gao

Visual Design, Performance: Sichi Li

Performance: Ling-Kit

Assistenz: Lin Yang, Haochen Ku

 

Version Studierendenhaus:

Konzept/ Production/ Performer: Yinfu Gao

Tanzdramaturgie: Patscharaporn Distakul

Visual Design/ Dramaturgie: Sichi Li

Sound Design:  Shen Sum-Sum

Dramaturgieassistenz: Lin Yang

Assistenz Visual Design: JoJo

Outside eye & Photographie : Hojoon Moon

 

Das Projekt wird gefördert von der Stadt Frankfurt am Main, durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Kooperationspartner: Theater neben dem Turm Marburg und Offenes Haus der Kulturen e.V. Frankfurt am Main. Mit freundlicher Unterstützung der Servicestelle China-Kompetenz der Philipps-Universität Marburg.

Besonderen Dank gilt allen Gesprächspartner*innen, die ihre Geschichten geteilt und so das Projekt ermöglicht haben.

Kooperationspartner*innen:

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