Frankfurt Lab

Programm

Eintritt frei, Spenden willkommen

ORT:
Halle 2

DAUER:
ca. 40 Min.

SPRACHE:
EN

Moving Portals

Performance von Béatrice Steimer, Chufan Luo, Javier Gutierrez

Eintritt frei, Spenden willkommen

ORT:
Halle 2

DAUER:
ca. 40 Min.

SPRACHE:
EN

Die Performance nähert sich der Idee eines Portals nicht als fester Öffnung zwischen zwei Orten, sondern als etwas, das sich zusammen mit denen, die es durchschreiten, bewegen, verschieben und verwandeln könnte.
Das Werk geht von der physikalischen Vorstellung beweglicher Portale aus – spekulativen Räumen, in denen die Beziehung zwischen Hier und Dort instabil wird. Diese Vorstellung eröffnet eine andere Art des Übergangs: die Bewegung zwischen Existenzzuständen, Wahrnehmung und Bewusstsein.

Zwei Theremine bilden die klangliche Architektur der Performance. Ihre elektromagnetischen Felder reagieren auf die Bewegungen der Darsteller und erzeugen so Klang ohne physischen Kontakt. Der unsichtbare Raum zwischen Körper und Instrument wird aktiv: Abstand verwandelt sich in Geste, Geste in Frequenz und Frequenz in einen sich ständig verändernden Zustand.

Zusätzlich wird der instabile Raum durch eine*n Bildhauer*in durch materielle Eingriffe verwandelt. Die Beziehung zwischen den Körpern, den Instrumenten und den skulpturalen Elementen bleibt offen und kann sich im Laufe des Entstehungsprozesses verändern.

Die Performance greift zudem lose auf das „Bardo Thödol“ zurück, einen tibetischen Text, der die Zwischenzustände zwischen Tod und Wiedergeburt beschreibt. Das Bardo als Raum des Übergangs: eines Zustands, in dem eine etablierte Realität verschwunden ist, während das, was als Nächstes kommt, noch keine Gestalt angenommen hat.

Bei Portalen herrscht Ungewissheit, Transformation und Schwebezustand. Klang, Bewegung und Materie loten untereinander aus, wo ein Zustand endet und ein anderer beginnt.

Das Werk bleibt bewusst offen. Die Darsteller*innen können das Portal bewohnen, bauen, stören oder auflösen; die Instrumente können als Übergänge, als Erweiterungen des Körpers oder als autonome Präsenzen fungieren. Durch diese sich wandelnden Realitäten soll der Zwischenzustand – physisch, akustisch, spirituell und materiell – erforscht werden.

Kooperationspartner*innen:

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