Frankfurt Lab

Das Frankfurt Lab

Seit seiner Gründung 2009 hat sich das Frankfurt LAB als ein unverzichtbarer Produktions- und Aufführungsort für zeitgenössische darstellende Kunst und Musik im Rhein-Main-Gebiet etabliert. Ziel seiner fünf Partnerinstitutionen Dresden Frankfurt Dance Company, Ensemble Modern, Hessische Theaterakademie, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und Künstler*innenhaus Mousonturm ist es, das Arbeiten von international renommierten Ensembles mit der Förderung des künstlerischen Nachwuchses zu verknüpfen und Tanz, Choreografie, Performance, Theater und Musik in produktiven Austausch zu bringen. Hierfür bietet das Frankfurt LAB optimale Bedingungen: Auf hohem technischen Niveau und in geschütztem Rahmen können Künstler*innen auf einer 650 m² großen Szenenfläche und einer Studiobühne mit 226 m² absolut flexibel probieren und präsentieren.

Das Frankfurt LAB bietet Raum für wegweisende internationale Gastspiele, dient als Zentrum großformatiger Festivals und als Basis für außergewöhnliche Kooperations- und Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Es ist ein Ort, an dem räumliche und infrastrukturelle Ressourcen geteilt und so nachhaltige Modelle gemeinschaftlichen Arbeitens erprobt werden. Gleichzeitig versteht es sich als Labor zukünftiger ästhetischer Entwicklungen: Als Arbeitsstätte und Bühne für Studierende integriert es die Ausbildung von Anfang an in ein professionelles Umfeld. Auch mit dem Residenzprogramm und der HTA-Postgraduiertenförderung betreibt das Frankfurt LAB aktive Nachwuchsförderung und bindet qualifizierte Künstler*innen an die Region.

Einen Einblick in die ästhetische Vielfalt seines Programms bietet das biennale F°LAB Festival for Performing Arts, das in rund einer Woche zahlreiche neue künstlerische Projekte im spartenübergreifenden Netzwerk seiner institutionellen Partnerorganisationen bündelt, neue Kontakte und Konstellationen mit fachfremden Institutionen erprobt und mit partizipativen Formaten Kontakt zu Nachbarschaften und angrenzenden Initiativen im Stadtteil sucht.

Das Frankfurt LAB befindet sich in der Kommunikationsfabrik im Frankfurter Gallusviertel in einer kreativen und lebendigen Nachbarschaft mit anderen Kulturinstitutionen. Seine langfristige Zukunft hat es in einem geplanten Neubau auf dem Kulturcampus Bockenheim.

 

VORSTAND
Dr. Philipp Schulte (Vorsitzender) – Geschäftsführer der Hessischen Theaterakademie
Annika Glose (stellvertretende Vorsitzende) – Kaufmännische Direktorin Dresden Frankfurt Dance Company
Christian Fausch – Künstlerisches Management und Geschäftsführung Ensemble Modern
Marcus Droß – Intendant & Geschäftsführung Künstler*innenhaus Mousonturm
Prof. Elmar Fulda – Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Gefördert durch:

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LOGO Haeuser Stiftung
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Kooperationspartner*innen:

Logo der Dresden Frankfurt Dance Company
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Logo HfMDK
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PARTNERINSTITUTIONEN

Das Programm und die Ausrichtung des Frankfurt LAB wird verantwortet durch seine Partnerinstitutionen:

Die Dresden Frankfurt Dance Company ist ein zeitgenössisches Tanzensemble unter der künstlerischen Leitung von Ioannis Mandafounis. Das Ensemble bringt kreative Persönlichkeiten mit verschiedenen Erfahrungen und Hintergründen zusammen. Die Company lädt regelmäßig Gastchoreograf*innen ein. Sie  entwickelt, präsentiert und vermittelt Tanz mit dem Wunsch, Menschen zusammenzubringen, zu inspirieren und für Tanz zu begeistern. Die Dresden Frankfurt Dance Company ging aus dem Ballett Frankfurt hervor.  Zu Hause ist sie an ihren beiden Residenzspielorten HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und dem Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main. Das Frankfurt LAB nutzt die Company für Bühnenproben und für die Aufführung von Eigenarbeiten von Ensemblemitgliedern. 

Das Ensemble Modern gehört weltweit zu den bekanntesten, führenden Formationen für aktuelle Musik. 1980 gegründet und in Frankfurt am Main beheimatet, prägen derzeit 18 Solist*innen die Aktivitäten des basisdemokratisch organisierten Klangkörpers. Die Musiker*innen entscheiden ihre Projekte gemeinsam, ebenso Kooperationen mit weiteren Künstler*innen und sämtliche ökonomische Fragestellungen. Das ästhetische Spektrum des Ensemble Modern umfasst musik- und tanztheatrale Genres, multimediale Formen sowie Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte. Im Frankfurt LAB probt das Ensemble Modern in großen Besetzungen, veranstaltet Projekte der Kulturellen Bildung und Festivals, wie die cresc Biennale für aktuelle Musik, und kooperative Formate, wie die Akademie Musiktheater heute.

An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK), Hessens einziger Universität der performativen Künste und ihrer Vermittlung, werden rund 950 Studierende aus über fünfzig Nationen in 28 Studiengängen unterrichtet. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf dem zeitgenössischen Kunstschaffen. Dabei kennzeichnen die intensive persönliche künstlerische und wissenschaftliche Betreuung der Studierenden, die Verbindung von Theorie und Praxis sowie die unterschiedlichsten Projekte und Kooperationen die besondere Qualität der Ausbildung. Das Frankfurt LAB wird intensiv für Proben und Aufführungen von Studiengangsprojekten und Eigenarbeiten der Studierenden genutzt. Auch Studiengangsübergreifende Projekte, beispielsweise aus dem Förderprogramm Kunstpakt der HfMDK, werden im Frankfurt LAB realisiert.

Unter dem Dach der 2002 gegründeten Hessischen Theaterakademie (HTA) sind sowohl alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Hessischen Staats- und Stadttheater sowie Theater aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereint. Vielfältige Querverbindungen unter den Sparten der darstellenden Künste eröffnen den Studierenden aus Frankfurt, Offenbach und Gießen neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität ihrer künstlerischen Laufbahn vorzubereiten und erste professionelle Arbeiten zu realisieren. In Form von Symposien und Sommerkursen bildet die HTA ein Zentrum der Weiterbildung. Sie ist Mitbegründerin des Frankfurt LAB und bietet ihren Studierenden dort Raum zur Entwicklung neuer künstlerischer Formate und Ästhetiken. Als Schnittstelle zwischen Ausbildung und professioneller Tätigkeit, ermöglicht das Frankfurt LAB eine weitgehend selbstbestimmte Arbeit der Studierenden und begleitet im Programm Emerging Artists und der HTA-Postgraduiertenförderung Absolvent*innen auch in den ersten Jahren nach ihrer Ausbildung weiter.

Das Künstler*innenhaus Mousonturm wurde 1988 als eines der ersten Freien Produktionshäuser in Deutschland eröffnet und zählt heute international zu den wichtigsten und erfolgreichsten freien Produktionszentren für freies Theater. Es bietet ein ganzjähriges Theater-, Tanz- und Musikangebot im denkmalgeschützten Turm der ehemaligen Mouson-Seifenfabrik. Als „Haus der Künstler*innen“ stellt es den wiederkehrenden Austausch mit Kunstschaffenden, Gruppen und Kollektiven der zeitgenössischen freien Szene im deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum in den Mittelpunkt seiner Programm- und Produktionsarbeit. Im Frankfurt LAB realisiert das Künstler*innenhaus Mousonturm großformatige internationale Gastspiele und Festivals, wie z. B. das Tanzfestival Rhein-Main.

FÖRDER*INNEN

Das Frankfurt LAB wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie die Stadt Frankfurt am Main, im Rahmen einer Mehrjahresförderung. Sie tragen damit maßgeblich zum Fortbestehen dieses mittlerweile aus der Region kaum mehr wegzudenkenden Kooperationsprojekts bei.

Ein großer Dank geht an die das Frankfurt LAB und seine Projekte unterstützende Stiftungsallianz, bestehend aus Crespo Foundation, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und Adolf und Luisa Haeuser Stiftung für Kunst und Kulturpflege. Sie sorgen mit ihrem Engagement dafür, dass das Frankfurt LAB seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.

Unser Dank gilt darüber hinaus der Stabstelle Inklusion der Stadt Frankfurt für die Unterstützung von Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain für die Unterstützung des F°LAB Festivals sowie der KfW Stiftung für die Förderung des internationalen Stipendienprogramms im Rahmen von „Frankfurt Moves!“.

Für die Förderung eines Einsatzstellenplatzes für einen Bundesfreiwilligen danken wir der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

FÖRDERN AUCH SIE ZEITGENÖSSISCHE KUNST

Der gemeinnützige Verein Frankfurt LAB e. V. ist auf weitere Unterstützer*innen angewiesen.

Bei Interesse treten Sie gerne mit uns in Kontakt:

Frankfurt LAB / Jenny Flügge
Tel +49 (0)69 – 739 416 93
fluegge(at)frankfurt-lab.de

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

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