{"id":1186,"date":"2026-07-17T14:23:26","date_gmt":"2026-07-17T12:23:26","guid":{"rendered":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/?post_type=events&#038;p=1186"},"modified":"2026-07-22T12:52:31","modified_gmt":"2026-07-22T10:52:31","slug":"open-studio-des-id_tanzhauses","status":"publish","type":"events","link":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/events\/open-studio-des-id_tanzhauses\/","title":{"rendered":"Open Studio"},"content":{"rendered":"<p>Santiago Mari\u00f1o: \u201eGatherings of consolation&#8221;<br \/>\nHanna Launikovich: \u201eshe-zoo\/schizo\/\u0428I\u0417\u0410&#8221;<br \/>\nIda Daniel &#038; Todor Stoyanov: \u201eTrickster-Rauschen&#8221;<\/p>\n<p>\u201eGatherings of consolation\u201d von Santiago Mari\u00f1o zeigt Ergebnisse einer ersten Forschungsphase f\u00fcr ein Projekt, das s\u00fcdamerikanische Lyrik von Frauen mit verk\u00f6rperten Tanzerinnerungen der s\u00fcdamerikanischen Diaspora in Deutschland verkn\u00fcpft. Beide Kunstformen bereichern sich dabei gegenseitig: Bewegung, Stimme, B\u00fchnenbild und Interaktion mit dem Publikum treten in einen Dialog miteinander. Das Publikum ist eingeladen, gemeinsam zu sitzen, zu lesen und sich zu bewegen \u2013 in einer \u00dcbung, die eine Br\u00fccke zwischen sozialen und k\u00fcnstlerischen Ausdrucksformen schl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Hanna Launikovichs \u201eshe-zoo\/schizo\/\u0428I\u0417\u0410\u201c untersucht, was mit dem K\u00f6rper geschieht, wenn Gewalt vorstellbar wird. Ausgehend von Berichten und Erfahrungen belarussischer politischer Gefangener stellt das St\u00fcck die Frage: Wie \u00fcberlebt der weibliche K\u00f6rper, wenn der Raum, in dem er gefangen gehalten wird, ihn leugnet? Wie lassen sich die Erfahrungen der Gefangenschaft in Bewegung \u00fcbersetzen? Eine choreografische und akustische Auseinandersetzung mit den K\u00f6rpern von Inhaftierten und derer, die bef\u00fcrchten, selbst in Gefangenschaft zu geraten.<\/p>\n<p>\u201eTrickster-Rauschen\u201c von Ida Daniel und Todor Stoyanov ist eine choreografische Recherche dar\u00fcber, was geschieht, wenn eine digitale Strategie, die ausbeuterische KI-Praktiken sabotiert, den Raum betritt. Selbstgebaute Klangmaschinen, allt\u00e4gliche Ausdr\u00fccke und die Stimme werden zum Material eines Vorgehens, bei dem es ebenso sehr um das Zuh\u00f6ren und die Bewegung geht wie um Unsichtbarkeit und Widerstand. Ein Performance-Vortrag, der die ersten Ergebnisse eines fortlaufenden Projekts pr\u00e4sentiert.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false},"class_list":["post-1186","events","type-events","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/events\/1186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/events"}],"about":[{"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/types\/events"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}