{"id":1606,"date":"2026-09-08T15:54:39","date_gmt":"2026-09-08T13:54:39","guid":{"rendered":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/?post_type=events&#038;p=1606"},"modified":"2026-09-08T16:02:59","modified_gmt":"2026-09-08T14:02:59","slug":"moving-portals","status":"publish","type":"events","link":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/events\/moving-portals\/","title":{"rendered":"Moving Portals"},"content":{"rendered":"<p>Die Performance n\u00e4hert sich der Idee eines Portals nicht als fester \u00d6ffnung zwischen zwei Orten, sondern als etwas, das sich zusammen mit denen, die es durchschreiten, bewegen, verschieben und verwandeln k\u00f6nnte.<br \/>\nDas Werk geht von der physikalischen Vorstellung beweglicher Portale aus \u2013 spekulativen R\u00e4umen, in denen die Beziehung zwischen Hier und Dort instabil wird. Diese Vorstellung er\u00f6ffnet eine andere Art des \u00dcbergangs: die Bewegung zwischen Existenzzust\u00e4nden, Wahrnehmung und Bewusstsein.<\/p>\n<p>Zwei Theremine bilden die klangliche Architektur der Performance. Ihre elektromagnetischen Felder reagieren auf die Bewegungen der Darsteller und erzeugen so Klang ohne physischen Kontakt. Der unsichtbare Raum zwischen K\u00f6rper und Instrument wird aktiv: Abstand verwandelt sich in Geste, Geste in Frequenz und Frequenz in einen sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden Zustand.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wird der instabile Raum durch eine*n Bildhauer*in durch materielle Eingriffe verwandelt. Die Beziehung zwischen den K\u00f6rpern, den Instrumenten und den skulpturalen Elementen bleibt offen und kann sich im Laufe des Entstehungsprozesses ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Performance greift zudem lose auf das \u201eBardo Th\u00f6dol\u201c zur\u00fcck, einen tibetischen Text, der die Zwischenzust\u00e4nde zwischen Tod und Wiedergeburt beschreibt. Das Bardo als Raum des \u00dcbergangs: eines Zustands, in dem eine etablierte Realit\u00e4t verschwunden ist, w\u00e4hrend das, was als N\u00e4chstes kommt, noch keine Gestalt angenommen hat.<\/p>\n<p>Bei Portalen herrscht Ungewissheit, Transformation und Schwebezustand. Klang, Bewegung und Materie loten untereinander aus, wo ein Zustand endet und ein anderer beginnt.<\/p>\n<p>Das Werk bleibt bewusst offen. Die Darsteller*innen k\u00f6nnen das Portal bewohnen, bauen, st\u00f6ren oder aufl\u00f6sen; die Instrumente k\u00f6nnen als \u00dcberg\u00e4nge, als Erweiterungen des K\u00f6rpers oder als autonome Pr\u00e4senzen fungieren. Durch diese sich wandelnden Realit\u00e4ten soll der Zwischenzustand \u2013 physisch, akustisch, spirituell und materiell \u2013 erforscht werden.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":1605,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false},"class_list":["post-1606","events","type-events","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/events\/1606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/events"}],"about":[{"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/types\/events"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1605"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/frankfurt-lab.de\/einfach\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}