Solidarisches Preissystem (frei wählbar):
8 € / 12 € / 21 € / 36 €
ORT:
Halle 1, bestuhlt, freie Platzwahl
DAUER:
90 Minuten
SPRACHE:
DEU / DGS
Die Aufführungen werden in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.
Angst / Fressen / Männerherzen
Performance von Auerbach, Boyny, Hoz-Klemme und dem Chor der melancholischen Männer
ORT:
Halle 1, bestuhlt, freie Platzwahl
DAUER:
90 Minuten
SPRACHE:
DEU / DGS
Die Aufführungen werden in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.
„Ich kann gerade nichts ausblenden, das macht mich so verrückt!“
„Angst / Fressen / Männerherzen“ ist die Folgeinszenierung zu Menancholia von Amaru Albancando, Nora Frizzi Auerbach, Jakob Boyny und Gil Hoz-Klemme (Premiere 2023 im Frankfurt LAB). Gemeinsam mit dem Chor der melancholischen Männer erforschten sie die Kulturgeschichte der Melancholie, die Unfähigkeit, über Gefühle zu sprechen, und erprobten neue Beziehungsweisen. Ausgehend von einer Recherche über Generationskonflikte mit Vater und Sohn, Vincent Eissing-Boyny und Jakob Boyny, stellt die Stückentwicklung die ganz großen Fragen nach Nähe, Verantwortung und Solidarität.
Jetzt ist der Chor der melancholischen Männer zurück auf der Bühne – jedoch in anderer Besetzung. Männer im Alter von 24 bis 70 Jahren grübeln über ihre Nutzlosigkeit angesichts politischer und persönlicher Krisen: Pflegenotstand, Einsamkeit, Wehrdienst, Zukunftsangst, Kriege, Polarisierung, Klimakatastrophe, Abstiegsangst. Sie teilen ein Gefühl von Ohnmacht und den Wunsch, doch etwas zu bewegen. Sie machen, was sie am besten können: Musik, tanzen, Anekdoten erzählen, miteinander und übereinander sprechen.
Der Chor der melancholischen Männer fragt sich: Was können wir in krisenhaften Zeiten beitragen und voneinander lernen? Und wird es tatsächlich reichen?
Barrierefreiheit & Sensorische Reize
Bei allen Aufführungen werden Gebärdensprachdolmetscher (DGS) eingesetzt. Die Aufführungen werden in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.
Hinweise zu sensorischen Reizen: Nebel, laute Musik, teilweise Dunkelheit
Credits
Mit: Max Böttcher, Jakob Boyny, Vincent Eissing-Boyny, Juan Benito Corres, Constantin Cosmo Keller, Isaak Kudaschov, Alexander Moog, Martin Nachbar
Künstlerische Leitung: Nora Frizzi Auerbach und Gil Hoz-Klemme
Bühne: Lina Jebram
Kostüm: Merve König
Sound-Design: Hanna Launikovich
Light Design: Philip Deblitz
Outside Eye: Ivana Mitrić
Regieassistenz: Aurelie Feucht
Mentorat: Azadeh Ganjeh, Monika Gysel
Gebärdensprachdolmetscher: Florian Hallex, Massimo Salerno
Tontechnik: David Hoffmann
Künstlerisch, technische Assistenz Bühnenbild: Ralf Heinze
Ankleiderin: Jule Räsch
Foto: Nora Frizzi Auerbach
Plakat: Mathias Eugen Engen
Förder*innen
Herzlichen Dank an: Das gesamte Team des Frankfurt LAB, Susanne Boyny, Haben Ghebregziabher, Daniela Kabs, Maxime Mourot, Dr. Philipp Schulte, Britta Scherer, Carolin Senft, Friederike Thielmann und alle unsere Freund*innen für ihre Unterstützung.
Gefördert durch: Hessische Theaterakademie, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Freunde der HfG e.V., Projektförderung der HfG Bereich Bühne/Szenischer Raum
Kooperationspartner*innen: