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Laura Margarita & Diego Hernández A. (Chile)

Die Schauspielerin Laura Margarita, wurde in Chile geboren und lebt und arbeitet zurzeit in Mexico City. Sie war als Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin an einer Vielzahl von Produktionen beteiligt. Seit 2012 arbeitet sie als Kulturmanagerin und Produktionsleiterin für Theaterfestivals und Künstler*innenresidenzen und kooperiert mit Kulturinstitutionen in Chile und Mexiko.
Sie studierte die Meisner-Technik an der internationalen Hochschule für Film und Fernsehen EICTV in Cuba und spezialisierte sich auf sensorisches Theater bei der italienischen Schauspielerin Gabriella Salvatierra. Sie besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte von der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM).
Als Regisseurin hat sie mit verschiedenen Gruppen zusammengearbeitet, und dabei die Möglichkeiten unterschiedlicher Theatersprachen ausgelotet. Dabei untersucht sie die Beziehung zwischen dem Theaterapparat und dem Publikum. Ihre künstlerische Forschung wurde insbesondere durch Stücke die an ungewöhnlichen Orten aufgeführt und mit diversen Spielarten und Bühnensprachen experimentierten realisiert.
Zurzeit führt sie unabhängige Forschungen zu den Themen Erinnerung und archivarische Praktiken in den perfomativen Künsten durch und ist ein Mitglied des „Permanent Seminar on Scenic and Performative Studies (SPEEP)“ am Fachbereich Kunstgeschichte an der UNAM. Sie ist Gründungsmitglied der Núcleo de Creación Armada, mit denen sie Theaterprojekte in Chile, Mexiko, Italien und Spanien entwickelt.

Diego Hernández A. ist ein chilenischer Regisseur, Dramatiker und Produzent. Er studierte Schauspiel an der Pontificia Universidad Católica de Chile. Danach spezialisierte er sich auf Regie an der Universidad de Chile und machte einen Master in „Scrittura e Produzione dello Spettacolo“ an der La Sapienza Università in Rom. Er ist Mitbegründer der Núcleo de Creación Armada und sein Forschungsinteresse gilt Erinnerung und zeitgenössicher Performance.Zeitgenössische Dramaturgien untersuchte er in über zwölf professionellen Produktionen, die bei Festivals wie Santiago a Mil, Santiago Off und ARTevere Scorre gezeigt wurden und zu internationalen Residenzen und Plattformen in Europa eingeladen wurden. Auch seine Texte wurden bereits international veröffentlicht, so erhielt er die Einladung „Apnoea” am Coronet Theatre / RADA in London zu präsentieren (2025).
Seit seinem Umzug nach Italien, praktiziert er verstärkt in Europa, aber produziert nach wie vor in einem internationalen Kontext, wie bei „Indio de mierda” das Premiere in Madrid feierte und“Nuevo mundo”, das beim ClasicOFF Festival im Juli 2026 zur Uraufführung kommt.

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