ANTRAGSFRIST 2026:
Anträge sind bis zum 25. März 2026 zu richten an die
Hessische Theaterakademie
Ekatarina Walisko
Betreff: Postgraduiertenförderung
walisko@hessische-theaterakademie.de
Open Call 2026
Download PDFHTA Postgraduiertenförderung für künstlerisches Forschen
Die HTA-Postgraduiertenförderung ist ein Förderprojekt exklusiv für Absolvent*innen der im Rahmen der Hessischen Theaterakademie kooperierenden hessischen Studiengänge für Theater, Tanz und Performance Art. Ziel ist es unter anderem, einerseits für die HTA-Alumni das Land Hessen weiterhin als Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion künstlerischer Arbeit interessant zu halten; andererseits durch eine Verzahnung mit den bestehenden Ausbildungs- und Produktionsstrukturen auch kreative Impulse von außen für die in Hessen ansässigen Studiengänge, für die Theater vor Ort und die Künstler*innen der regionalen Freien Szene zu erwirken. Mit dem Schwerpunkt der „Künstlerischen Forschung“ richtet sich das Stipendienprogramm ausdrücklich an auf die Zukunft gerichtete Projekte und Arbeitsweisen, deren Entwicklung in den bestehenden Institutionen des Theaters schwierig ist.
Vergeben werden jährlich fünf Stipendien für das Erarbeiten von Projekten, die sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen und in diesem Sinne auch besonders die Formen und Formate ihrer Recherche, Präsentation und Dokumentation reflektieren. Grundlage für die Auswahl durch eine Jury ist die Einreichung eines Projektkonzeptes, in dem eine Fragestellung formuliert ist, die Forschungsgrundlage des jeweiligen Projektes ist.
Ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für die Alumni der Hessischen Theaterakademie. Das Projekt wird durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur gefördert.
Gefördert durch:
Kooperationspartner*innen:
Ausschreibung 2026
Die HTA-Postgraduiertenförderung “Künstlerisches Forschen” (2026) ist ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für die Alumni der Hessischen Theaterakademie, ermöglicht durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur
Wer kann sich bewerben: Das Frankfurt LAB – das Musik-, Theater- und Tanzlabor der Moderne für Frankfurt RheinMain e. V. – vergibt künstlerische Forschungsstipendien an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie (HTA). Die Ausschreibung richtet sich an Alumni, die einen Bachelor- oder Masterabschluss, ein Diplom oder eine Promotion in einem der dreizehn HTA-Studiengänge Dramaturgie/ CDPR, Schauspiel, Regie, BA/MA Angewandte Theaterwissenschaft, Bühnenbild/Szenischer Raum, Zeitgenössischer und Klassischer Tanz, Choreographie und Performance, Contemporary Dance Education, Theater- und Orchestermanagement, MA Performative Künste in sozialen Feldern sowie BA/MA Gesang/Musiktheater abgeschlossen haben. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, die zum Zeitpunkt des Projektes Absolvent*in der Hessischen Theaterakademie sind und an keinem anderen HTA Studiengang mehr studieren. Der Abschluss darf nicht länger als 10 Jahre zurück liegen.
Wie viel kann beantragt werden: Die Stipendien werden an Einzelpersonen in Höhe von 5.000 € für zwei aufeinanderfolgende Monate, je 2.500 € pro Monat, vergeben.
Was gefördert wird: Gefördert werden ergebnisoffene künstlerische Recherchen und konzeptionelle Entwicklungen künstlerischer Vorhaben, die der künstlerischen Fort- und Weiterbildung sowie Qualifizierung dienen. Das beantragte Vorhaben kann auch Vorrecherche für ein Projekt oder Teilprojekt eines Folgeprojektes sein. Vergeben werden Stipendien, die das Erarbeiten künstlerischer Vorhaben ermöglichen sollen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Gemäß der Überlegung, dass künstlerische Forschung ihr Potential vor allem in der wechselseitigen Befragung von Kunst und Wissenschaft hat, wird dabei auch die Einreichung von Vorhaben mit institutionskritischem Charakter und von Konzepten, die durch gängige Förderstrukturen und Institutionen keine Unterstützung finden, ausdrücklich begrüßt. Ebenso begrüßt werden Vorhaben, die sich mit künstlerischen Formen für ein junges, heranwachsendes Publikum beschäftigen oder mit site-spezifischen Herangehensweisen. Mit der Förderung soll ein Freiraum insbesondere für künstlerische Vorhaben geschaffen werden, deren Entstehung (z. B. gerade wegen ihres Forschungsanspruchs) im konventionellen Produktionsrahmen der Theaterinstitutionen nicht möglich sind. Darüber hinaus ist ausdrücklich erwünscht, wenn sich die Stipendiat*innen im Alumni-Netzwerk der HTA austauschen.
Antragstellung und Förderfristen:
Interessierte reichen bis zum 25. März 2026 ein Projektkonzept ein, in dem eine Fragestellung formuliert ist, die Forschungsgrundlage des jeweiligen Projektes ist. Weiterhin soll im Konzept begründet werden, wie sich die künstlerische Auseinandersetzung zu den folgenden drei Arbeitsschritten verhält:
1.) Recherche: Auf welche Weise soll der künstlerische Forschungsprozess vonstattengehen? Wie soll der Forschungsgegenstand untersucht werden? Auf welches Material wird dabei zurückgegriffen, bzw. wie wird es gesammelt oder generiert?
2.) Präsentation: Das Frankfurt LAB unterstützt die Stipendiat*innen bei etwaigen Präsentationswünschen (beratend, infrastrukturell je nach Kapazität). Eine Präsentation ist keine Bedingung.
3.) Dokumentation: Der*Die Antragssteller*in ist angehalten, Formen der Dokumentation des eingereichten Recherchevorhabens zu erörtern: Wie lässt sich ein adäquates Dokument vor- und herstellen, das den Prozess der Recherche darlegt? Auf welche Weise wird so eine Archivierbarkeit der künstlerischen Forschungsarbeit gewährleistet? Unkonventionelle mediale Formen der Dokumentation sind hier ebenso willkommen wie herkömmliche Formen, aber nicht Pflicht.
Im Antrag sind zwei aufeinanderfolgenden Monate in 2026 anzugeben, in denen das Recherchevorhaben umgesetzt werden soll (z. B. September, Oktober 2026). Es gilt zu beachten, dass diese zwei Monate im Projektzeitraum der Antragsfrist liegen. Der mögliche Projektzeitraum für bewilligte Vorhaben beginnt mit der positiven Förderzusage (01.05.2026) und endet am 31.12.2026.
Zuwendungsfähig sind ausschließlich die Kosten des Lebensunterhalts in Form des Stipendiums für die antragsstellende Person. Das Stipendium beträgt für 2 Monate 5.000€, also jeweils 2.500€ pro Monat.
Die Auswahl wird durch eine Jury, besetzt aus Vertreter*innen der Hessischen Theaterakademie, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, dem Frankfurt LAB sowie einer Stipendiat*in aus dem Vorjahr, getroffen.
Die im Rahmen der HTA-Postgraduiertenförderung beantragte Recherche muss bis Ende des Jahres 2026 durchgeführt werden. Spätestens zwei Monate nach Ende des jeweiligen Vorhabens ist ein Sachbericht einzureichen.
Stipendiat*innen 2025
Stipendiant*innen 2024
Stipendiat*innen 2023
Viktorija Ilioska
Kaisa Kukkonen
Marie Meyer
Emmilou Roessling
Carla Vollmers
Stipendiat*innen 2022
Fanti Baum
Jeanne J. Eschert
Verónica Garzón
Désirée Hall
Olivia Hyunsin Kim
Stipendiat*innen 2021
Onur Ağbaba, Lotta Beckers, Rahel Crawford Barra, Am Ertl
Anabel Möbius
Maxi Menja Lehmann, Isabelle Zinsmaier
Amelia Uzategui Bonilla
Stipendiat*innen 2020
Maximilian Brands, Bastian Sistig
To Doan, Verena Katz
Katzarzyna Kania, Katarzyna Ustowska
J.F. Schmidt-Colinet
Stipendiat*innen 2019
Olivia Hyunsin Kim
Katarzyna Kizior
Rotterdam Presenta
Lili Ullrich
Stipendiat*innen 2018
Lina Lindheimer
Katharina Pelosi
Philipp Scholtysik
Scripted Reality
Stipendiat*innen 2017
Rose-Anabel Beermann
Jens Heitjohann
Laura Hicks
Arnita Jarnusubrēna
Katja Mustonen
Iva Sveshtarova