NOPROinMOTION
Offene Probe des noprokollektivs
Eintritt frei (um Reservierung wird gebeten.)
Was gilt eigentlich als professionell? Wer entscheidet darüber, welche Arbeit wertvoll ist und wer als kompetent gilt?
Wer darf dabei überhaupt mitreden?
Auch das noprokollektiv hat auf diese Fragen keine absoluten Antworten, sondern untersucht sie als studentisches Projekt in gemeinsamen Arbeitsprozessen mit Kooperationsparter*innen immer wieder neu und aus unterschiedlichen Perspektiven. Nach einer ersten Recherchephase mit Workshop im Frankfurt LAB folgt nun eine zweite, einwöchige Arbeitsphase. “No Pro in Motion” lädt das Publikum ein, die Ergebnisse dieser Zeit in einer offenen Probe zu erleben. Dabei wird kein abgeschlossenes Stück sondern ein Arbeitsstand präsentiert.
Ausgangspunkt dafür sind persönliche Erfahrungen der Performer*innen und ihrer Kooperationspartner*innen aus Korea, Polen und Deutschland. Dabei begegnen sich auf der Bühne Stereotype, nationale Repräsentation, Scheitern, Improvisation und Zusammenarbeit. Professionalität erscheint hier nicht als eine feste Eigenschaft, die entweder gefeiert oder abgelehnt wird. Stattdessen wird sie immer wieder neu hergestellt, bewertet und verändert. Dabei werden Räume geschaffen, in denen Unsicherheit, Fehler und unterschiedliche Erfahrungen nicht verborgen werden müssen, um Verhältnisse in der Zusammenarbeit zu reflektieren und so zu wachsen.
Welche Möglichkeiten für Zusammenleben- und lernen steckt in solchen Räumen? Um das nicht nur auf der Bühne zu erproben, geht die Performance im Anschluss in einen gemeinsamen Raum über. Hier wird zum Austausch, gemeinsamen Essen und einem entspannten Ausklang eingeladen – inklusive der Möglichkeit koreanische Gesangskabinen im „Singvogel“ nebenan zu nutzen.
Das noprokollektiv freut sich über Feedback: Um Perspektiven der Zuschauer*innen aufzugreifen und gesammelte Erfahrungen in die nächsten Projektphasen mitzunehmen.
Relaxed Performance:
Besucher*innen dürfen sich bequem hinsetzen und den Raum jederzeit verlassen oder aufstehen, um sich zu bewegen.
Alles ist erlaubt was dir gut tut, um dabei sein zu können.
Credits
noprokollektiv (Konzeption, Organisation, Dramaturgie, Technik, Performer*innen, Musik): Kaska Kalms, dj Baszak, Choi Hyun-Seo (최현서)
Performer*innen & Sonstiges: Joo Woo-Jin (주우진), Shin Marie (進 真理恵)
Kooperationspartner*innen: Katarzyna Prajs, Lydia Binsch, Chung Ye-In (정예인)
Dokumentation & Videoschnitt: Sai Chandu Bodu, Maya Lan Phương Hồ
Koreanische Gesangskabinen: “Singvogel” Sun Young-Do (선영도)
Special Thanks to: Lee Ye-Jun (이예준), Kim Min-Ki (김민기), Akki Schoenen, Yoo Ji-Young (유지영), Frankfurt LAB-Team
Kooperationspartner*innen: